PLANUNGSHILFE FÜR UNTERNEHMEN
Logistikschulungen planen.
Mit den richtigen Fragen.
Eine gute Anfrage beginnt mit dem Bedarf Ihres Betriebs. Diese Checkliste hilft Ihnen, Schulungsart, Gruppe und Rahmenbedingungen zu klären – auch wenn noch kein Termin feststeht.
1. Welche Unterstützung braucht Ihr Betrieb?
Beginnen Sie mit der Aufgabe, die Ihre Beschäftigten sicher beherrschen sollen. Ein neues Team, neue Geräte und bekannte Tätigkeiten mit Auffrischungsbedarf können unterschiedliche Anforderungen haben.
- Gabelstapler bedienen lernen: Für die Staplerschulung klären wir Fahrpraxis, Geräte und den erforderlichen Qualifizierungsumfang.
- Vorhandenes Wissen auffrischen: Eine jährliche Unterweisung greift die Tätigkeiten, Gefährdungen und Veränderungen in Ihrem Betrieb auf.
- Verladen und Sichern verbessern: Die Ladungssicherungsschulung orientiert sich an Ihren Fahrzeugen, Ladegütern und Sicherungsmitteln.
- Schwachstellen in Abläufen klären: Eine Logistikberatung mit Betriebsbegehung setzt bei Organisation, Materialfluss und Transportprozessen an.
- Auszubildende oder angehende Meister unterstützen: Bei der Prüfungsvorbereitung stehen Abschluss, Lernstand und konkrete Schwierigkeiten im Mittelpunkt.
Noch unsicher? Beschreiben Sie die Ausgangslage. Wir besprechen, welche Leistung dazu passt und welche Fragen zunächst geklärt werden sollten.
2. Gruppe und Lernziel beschreiben
Wie viele Personen sollen teilnehmen? Welche Aufgaben übernehmen sie, welches Wissen bringen sie mit und wobei brauchen sie Unterstützung? Eine möglichst ähnliche Ausgangslage erleichtert eine gemeinsame Planung.
Bei unterschiedlichen Vorkenntnissen besprechen wir, ob getrennte Gruppen oder zusätzliche Übung sinnvoll sind. Auch sprachliche Voraussetzungen und verständliche Unterlagen gehören in das Vorgespräch. Einzelne Gesundheitsdaten benötigen Sie dafür nicht in eine erste Anfrage zu schreiben.
3. Den Einsatz vor Ort vorbereiten
Bei einer Schulung in Ihrem Unternehmen können wir die tatsächlichen Geräte und Arbeitsabläufe einbeziehen. Für die Vorbereitung sind folgende Informationen hilfreich:
- Standort und Ansprechperson für die Organisation.
- Verfügbare Geräte, Fahrzeuge, Lasten und Hilfsmittel passend zum Thema.
- Geeigneter Raum für den theoretischen Teil und eine abgestimmte Übungsfläche für die Praxis.
- Schichtzeiten, Betriebsabläufe und die Verfügbarkeit der Teilnehmenden.
- Relevante Betriebsanweisungen und typische Fragen oder Schwierigkeiten.
Die konkrete Eignung der Geräte, Flächen und Bedingungen klären wir vor der Durchführung. Mein Standort ist Adelsdorf; Einsätze stimmen wir deutschlandweit persönlich ab.
4. Dauer und Termin realistisch abstimmen
Eine feste Zahl von Tagen sagt noch nicht, ob der notwendige Lernumfang abgedeckt ist. Für mein zweitägiges Stapler-Kursformat klären wir deshalb die Vorkenntnisse und berücksichtigen zusätzlichen Übungsbedarf.
Der DGUV Grundsatz 308-001 unterscheidet allgemeine, zusätzliche und betriebliche Qualifizierung. Umfang, Prüfung und betriebliche Beauftragung sind getrennt zu berücksichtigen. Fachliche Grundlage: DGUV Grundsatz 308-001, Abschnitte 3–4.
Auch bei Unterweisungen entscheidet der Bezug zur konkreten Tätigkeit über die Inhalte. Für die Verwendung von Arbeitsmitteln nennt § 12 BetrSichV mindestens jährliche Unterweisungen und weitere anlassbezogene Anforderungen. § 12 Betriebssicherheitsverordnung.
5. Was gehört in ein passendes Angebot?
Für eine vergleichbare Entscheidung sollten Sie wissen, welche Leistung Sie erhalten und welche Rahmenbedingungen vorausgesetzt werden. Wir stimmen die folgenden Punkte vor einer Beauftragung ab:
- Inhalte und Lernziel: Welche Tätigkeiten und Fragen werden behandelt?
- Gruppe und Umfang: Wie viele Teilnehmende, welche Vorkenntnisse und welcher Zeitbedarf?
- Durchführung: Welcher Ort, welche Geräte und welche organisatorischen Voraussetzungen?
- Ergebnis: Welche Prüfung, Dokumentation, Unterlagen oder Empfehlungen sind vereinbart?
- Honorar und Anreise: Was wird kalkuliert, und welche Leistungen sind enthalten?
So lassen sich Angebote anhand ihres tatsächlichen Umfangs beurteilen. Ein pauschaler Preis ohne Angaben zu Gruppe, Inhalt und Einsatzort wäre für Ihre Planung wenig aussagekräftig.
Ihre Checkliste für die Anfrage
Haken Sie ab, was bereits geklärt ist. Offene Punkte können Sie einfach im Gespräch ansprechen.
Die Website speichert Ihre Auswahl nicht dauerhaft. Über die Druckfunktion Ihres Browsers können Sie die Checkliste auch als PDF sichern.
Aus der Planung wird eine Anfrage.
Sie haben erste Eckdaten zusammengestellt? Bereiten Sie Ihre Anfrage vor oder nehmen Sie direkt Kontakt mit mir auf.
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